Mit Musik dem Regen trotzen.

Letzten Samstag fand trotz lausiger Witterung das Musikpicknick im Krumbacher Stadtpark statt. Mit dabei: popCHORn, Djabara und subKult. Über eisernes Durchhaltevermögen, Logikfehler von Bryan Adams und afrikanische Trommeln habe ich für die Mittelschwäbischen Nachrichten hier berichtet.
Und weil Musiker, Veranstalter und Publikum so tapfer dem Regen die Stirn geboten haben, gibt es zur Belohnung eine Ladung Bilder. Sogar so viele, das ihr ne ganze Fuhre weiterer Fotos in einem zweiten Post findet.

Guerillia-Musik auf dem Marktplatz.

 

Letzten Sonntag überraschten die Krumbacher Sänger von popCHORn mit einem Flashmob die Besucher des Marktes. Aus heiterem Himmel stimmte der Chor ein Beach Boys Medley an. Mit dieser Aktion weist die Gruppe um Charly Schur auf das Musikpicknick am kommenden Samstag (27.06.) im Krumbacher Stadtpark hin. Wir von subKult haben die Aktion gefilmt. Voraussichtlich morgen wird dazu ein kleines Video online gehen

Solange könnt ihr hier schonmal meinen Bericht für die Mittelschwäbischen Nachrichten dazu lesen.

Gesammelte subKult-Werke.

Geschafft. Die vierte Ausgabe des subKult-Heftes ist nun in Druck.

subKult ist ein Konglomerat junger kulturaffiner Menschen und gleichzeitig eine Untersektion des KULT e.V.  Seit Herbst 2014 helfen wir den Veranstaltern und Kulturschaffenden in Krumbach. Wir bemühen uns um entsprechende Vernetzung. Unser wichtigstes Werkzeug ist dabei das subKult-Heft: ein Sammelbecken für alle Kultur-Termine in Krumbach. Das Heft liegt kostenlos überall in Krumbach aus. Hier könnt ihr alle bisher erschienen Ausgaben auch als PDF runterladen.

Heft 1 als PDF downloaden. November/Dezember 2014

Heft 2 als PDF downloaden. Januar/Februar/März 2015

Heft 3 als PDF downloaden. April/Mai/Juni 2015

Heft 4 als PDF downloaden. Juli/August 2105

 

Andächtige sonntägliche Stille.

Frische Blumen auf den Tischen, dazu ein Glas Wein. Gespräche mit guten Freunden und symphatischen Fremden. Die nackten  Sauschdall-Wände erscheinen nicht kalt, wie man es von einem so alten Gemäuer erwarten würde. Das Kerzenlicht und die Musik erzeugen eine nahezu behagliche, warme Atmosphäre. Die Menschen auf der Bühne wirken nicht wie abstrakte Celebritys – vielmehr auf seltsame Art und Weise vertraut. Vielleicht hört man deswegen so andächtig zu. Man schweigt. Nicht aus erwarteter Höflichkeit, sondern aus echter Neugier auf das, was da auf der Bühne geschieht. Man will keinen Akkord verpassen und kein Wort versäumen.

Ich hatte immer den Eindruck, dass sich nicht nur wir als Veranstaltungs-Team, sondern auch das Publikum und vor allem die Künstler sehr wohl gefühlt haben.  In den besten Momenten hatte man immer das unbestimmte, aber gute Gefühl, Zuhause zu sein. Und nicht ohne ein Befinden tiefer Zufriedenheit nach Hause zu fahren.

Seit ihrem Beginn im November 2013 habe ich bis März 2015 die Flyer und Plakate für die Sonntagskonzerte im traditionsreichen Jazzkeller Sauschdall in Ulm gestaltet. Ich habe mal meine Festplatte durchwühlt und hier die Motive zusammengestellt. Dabei sind die Erinnerungen an so ziemlich jeden dieser Abende wach geworden. Ich bin froh, zu dieser kleinen aber feinen Konzertreihe etwas beitgetragen zu haben und hoffe, dass sie noch lange bestehen wird. Nach meiner Fortbildung an der SAE werde ich mich auf jeden Fall auch wieder aktiv einbringen, Flyer gestalten, Teller spülen und an der Abendkasse sitzen.

Reden und Schreiben zum Weltfrauentag.

jesuis_tugce

Auf Einladung der alevitischen Gemeinde Krumbach habe ich bei deren Veranstaltung zum Internationalen Tag der Frau eine kleine Rede gehalten. Aus diesem Grund war ich ohnehin bei dieser Veranstaltung – ich ließ mir also auch nicht nehmen, für die Lokalpresse darüber zu berichten.

Den „Je suis Tugce“ – Aufsteller habe ich kurz vorher noch mit Hilfe eines Verpackungskartones und eines Heimdruckers improvisiert.

Aufspielen beim Wirt – Stubenmusik Krumbach.

Krumbach, Kneipenfest, Herbst 2013. Ein gewisser Daniel Erhard und ich begegnen uns in dieser Nacht in Krumbachs Strassen. Beide schon leicht angeheitert, auf der Durchreise von Kneipe zu Kneipe. Ein Moment der Klarheit brachte in uns die Erkenntnis zustande: wir müssen Konzerte in Krumbach organisieren. Gesagt, getan… Das Ergebnis dieser buchstäblichen Schnapsidee waren bislang sieben Konzerte, das achte steht in Kürze an.

Bei der Gestaltung der Flyer habe ich darauf geachtet, das ironisch gebrochene Stubenmusik-Thema einzufangen. Wir drucken die Flyer daher in runder Form ausgestanzt als Bierdeckel auf passendem Birkenholzkarton.

Ein Mondreisender in Krumbach.

In einem weiteren Stubenmusik-Konzertbericht habe ich versucht, die hervorragende Stimmung dieses Konzertabends mit dem in Krumbach aufgewachsenen Singer-/Songwriter Daniel Pain einzufangen.

Ganz wichtig: das tolle Stop-Motion-Video, das er nicht nur handgezeichnet und in mühsamer Kleinarbeit animiert, sondern während des Konzertes auch beeindruckend synchron live begleitet hat.