Abziehen und die Welt be(k)leben.

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In diesem Blog werfe ich munter Journalismus, Kulturarbeit und Gestaltung in einen Topf. Dieses geordnete Chaos übertrage ich auch auf meine Visitenkarten. Die sind nicht nur Visitenkarten. Sondern nebenher auch noch Aufkleber. Ich habe eine handvoll verschiedener Motive entworfen und bei online-druck.biz gedruckt. Ich werde die Teile in den einschlägigen Lokalitäten in Krumbach auslegen. Die dürft ihr dann einfach mitnehmen und damit die Welt be(k)leben.

Spinnenbändiger und Märchenonkel.

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Von Zeit zu Zeit horche ich in die entlegeneren Winkel meines Hirnes. Bisweilen purzeln dann ein paar ausgewählt Reime heraus. Manchmal schreibe ich die auf. Da kam es dann auch schon vor, dass jemand diese Reime in ein Buch druckt. Zum Beispiel mein Arbeitgeber. Nämlich dann, wenn diese Reime dazu geeignet sind zu erläutern, was die bei online-druck.biz so drauf haben. Unter anderem eine schicke offene Fadenbindung. Die fände ich übrigens auch toll, wenn man mir keine harte Münze für die investierte Zeit in Aussicht stellen würde. Meine Kollegin Isabel Jagszas vermutlich auch – die hat die beiden Notiz-Büchlein Fadenspinner und gOld Stories nämlich ziemlich liebevoll gestaltet. Der Jo Lott zeichnet nicht nur gerne für Nerds, sondern auch für die Krumbacher Netzdrucker. Beide Werke hat er mit seinen schmucken Illustrationen veredelt. Die kann man übrigens prima verschenken: die Spinnen-Story gibt es hier, die goldenen Märchen da.

Gesammelte subKult-Werke.

Geschafft. Die vierte Ausgabe des subKult-Heftes ist nun in Druck.

subKult ist ein Konglomerat junger kulturaffiner Menschen und gleichzeitig eine Untersektion des KULT e.V.  Seit Herbst 2014 helfen wir den Veranstaltern und Kulturschaffenden in Krumbach. Wir bemühen uns um entsprechende Vernetzung. Unser wichtigstes Werkzeug ist dabei das subKult-Heft: ein Sammelbecken für alle Kultur-Termine in Krumbach. Das Heft liegt kostenlos überall in Krumbach aus. Hier könnt ihr alle bisher erschienen Ausgaben auch als PDF runterladen.

Heft 1 als PDF downloaden. November/Dezember 2014

Heft 2 als PDF downloaden. Januar/Februar/März 2015

Heft 3 als PDF downloaden. April/Mai/Juni 2015

Heft 4 als PDF downloaden. Juli/August 2105

 

Andächtige sonntägliche Stille.

Frische Blumen auf den Tischen, dazu ein Glas Wein. Gespräche mit guten Freunden und symphatischen Fremden. Die nackten  Sauschdall-Wände erscheinen nicht kalt, wie man es von einem so alten Gemäuer erwarten würde. Das Kerzenlicht und die Musik erzeugen eine nahezu behagliche, warme Atmosphäre. Die Menschen auf der Bühne wirken nicht wie abstrakte Celebritys – vielmehr auf seltsame Art und Weise vertraut. Vielleicht hört man deswegen so andächtig zu. Man schweigt. Nicht aus erwarteter Höflichkeit, sondern aus echter Neugier auf das, was da auf der Bühne geschieht. Man will keinen Akkord verpassen und kein Wort versäumen.

Ich hatte immer den Eindruck, dass sich nicht nur wir als Veranstaltungs-Team, sondern auch das Publikum und vor allem die Künstler sehr wohl gefühlt haben.  In den besten Momenten hatte man immer das unbestimmte, aber gute Gefühl, Zuhause zu sein. Und nicht ohne ein Befinden tiefer Zufriedenheit nach Hause zu fahren.

Seit ihrem Beginn im November 2013 habe ich bis März 2015 die Flyer und Plakate für die Sonntagskonzerte im traditionsreichen Jazzkeller Sauschdall in Ulm gestaltet. Ich habe mal meine Festplatte durchwühlt und hier die Motive zusammengestellt. Dabei sind die Erinnerungen an so ziemlich jeden dieser Abende wach geworden. Ich bin froh, zu dieser kleinen aber feinen Konzertreihe etwas beitgetragen zu haben und hoffe, dass sie noch lange bestehen wird. Nach meiner Fortbildung an der SAE werde ich mich auf jeden Fall auch wieder aktiv einbringen, Flyer gestalten, Teller spülen und an der Abendkasse sitzen.

In Deckung: der Feuerbacher Bunker.

Hier habe ich eine weitere Übung im Rahmen meiner Weiterbildung an der SAE Stuttgart ausgegraben.

Im Unterricht zum Thema Bildgestaltung bei Esther Marguerre sollten wir den Feuerbacher Bunker fotografieren und daraus eine kleine Fotostrecke mit Bildunterschriften zimmern.

Ich mag Makros von Strukturen und Oberflächen sehr – in dieser Hinsicht hatte der Bunker einiges zu bieten. Die Bunkerthematik habe ich dann aufgegriffen, indem ich die Bildunterschriften in verspielter Typografie mit einigen passenden Wortspielen versehen habe. Der Bunker diente als Symbol für die Diskrepanz zwischen Sicherheit und Freiheit.

Für eine größere Ansicht bitte einfach auf die Vorschaubilder klicken.